Zwei handbreit unterm Himmel

14-tägige Mountainbike-Reise durch den Pamir

Pamir-Durchquerung – Mit dem Rad “zwei handbreit unter dem Himmel“

Der Pamir ist eine der spektakulärsten und zugleich einsamsten Hochgebirgsgegenden dieser Welt. Auf weit über 7.000 Meter erhebt sich der Pamir im Osten Tadschikistans. Den Reisenden erwartet eine einzigartige Kulturlandschaft und grenzenlose Gastfreundschaft.

Unsere Reise führt uns per Geländewagen von Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, über den legendären Pamir-Highway nach Khorog. Hier steigen wir auf unsere Fahrräder und fahren in acht Etappen durch das Bartang-Tal, hinauf an den 4.020m hoch gelegenen Karakul-See. Über die Grenze geht es weiter nach Kirgistan, wo wir unsere Bike-Tour am Fuße des Pik Lenin (7.134m) beenden. Per Transfer geht es in die geschichtsträchtige Stadt Osch an der alten Seidenstraße. Unser lokales Begleitpersonal übernimmt während der Tour mit Allradfahrzeugen den Gepäcktransport und versorgt uns mit köstlichem Essen. Wir fahren unsere Etappen mit einem leichten Tagesrucksack und bei Bedarf können Teilstücke mit dem Auto zurückgelegt werden.

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Tag 1:
Anreise über Istanbul nach Duschanbe

Übernachtung: Hotel

Mit Zwischenlandung in Istanbul erreichen wir Duschanbe mit Turkish Airlines in den frühen Morgenstunden. Nach dem Flughafentransfer zu unserem komfortablen Hotel schlafen wir uns nun erst einmal aus und beginnen am frühen Nachmittag die Hauptstadt zu erkunden. Duschanbe ist das persische Wort für Montag, angelehnt an den montäglichen Wochenmarkt, an dem die Stadt gegründet wurde. Heutzutage hat der Basar täglich geöffnet und wir werden ihn gemeinsam erkunden. Mit einem Abendessen lassen wir den Tag zusammen ausklingen.

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Tag 2:
Transfer über den Pamir-Highway nach Kalai-Khumb

Übernachtung: Gästehaus

Die Anreise nach Khorog, dem Ausgangspunkt unserer Radreise, führt uns zwei Tage in Geländewägen (Toyota Landcruiser oder ähnlich) über den legendären Pamir-Highway. Heute fahren wir ein erstes 380 km langes Teilstück bis nach Kalai Khumb. Wir kommen vorbei am Nurek Stausee und essen Mittag in einer landestypischen Gaststätte. Nach dem Mittagessen erreichen wir dann die ersten Ausläufer des Pamirs und tauchen ein in die spektakulären Gebirgswelt. Wir übernachten in einem guten Hotel.

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Tag 3:
Transfer über den Pamir-Highway nach Khorog

Übernachtung: Gästehaus

Weitere 250 km auf dem größtenteils unbefestigten Pamir-Highway liegen vor uns. Der Weg führt uns durch die tiefe Schlucht, die der Panj, der Grenzfluss zu Afghanistan, in das Gebirge geschnitten hat. Am Nachmittag erreichen wir Khorog und bereiten unsere Bikes für den Start am nächsten Tag vor.

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Tag 4 / 1. Etappe:
Khorog – Yemts

Distanzen: 37 km
Übernachtung: Zelt

Zu Beginn unserer Pamir-Durchquerung folgen wir von Khorog aus dem Pamir-Highway flussabwärts entlang des Panj. Bei größtenteils geteerter Straße, wenig Verkehr und Höhenmeter genießen wir die immer wieder spektakulären Ausblicke über das Panjtal. Nach einem Picknick am Fluss erreichen wir nach ca. 63 km das Bartang-Tal, welchem wir von nun an 5 Tage quer durch das Hochgebirge folgen und werden. Landschaftlich ist das Bartang-Tal eine der spektakulärsten Ecken des Pamirs: bar (weit) und tang (eng) wechseln sich hier ab und lassen uns durch tief eingeschnittene Schluchten und weite Hochebenen fahren. Unsere erste Zeltnacht verbringen wir in der Nähe von Yemts. Unsere Zeltlager sind komfortabel ausgestattet, Zweimannzelte zur Einzelnutzung, Duschzelt, Toilettenzelt, Gemeinschaftszelt mit Stühlen und Tischen.

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Tag 5 / 2. Etappe:
Yemts – Rasuj

Distanzen: 52km
Übernachtung: Zelt

Nach unserer ersten Nacht im Freien und einem reichhaltigen Frühstück fahren wir bis zum Mittag weiter nach Siponj. Dort haben wir die Möglichkeit nach der Mittagspause einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen. Es warten hunderte Felsmalereien darauf von uns mit einem lokalen Guide entdeckt zu werden. Die Gastfreundschaft in Siponj wird uns den Abschied schwer machen, doch wir müssen weiterradeln, auf der unbefestigten Schotterstraße, um bis zum späten Nachmittag unser Camp nahe der Ortschaft Rasuj zu erreichen.

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Tag 6 / 3. Etappe:
Rasuj – Savnob

Distanzen: 68 km
Übernachtung: Homestay

Ein langer Tag steht uns bevor. Unser Ziel, Savnob, wo wir in einem traditionellen Pamiri-Haus schlafen werden, müssen wir uns heute hart erarbeiten. Es liegen mehrere Flussdurchquerungen und ein Pass (ca. 400 hm) vor uns. Überwältigt von dem Farbspiel der Natur, den schneebedeckten Gipfeln und den herzlichen Gesichtern am Wegrand, sind die Anstrengungen aber reine Nebensache.

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Tag 7 / 4. Etappe:
Savnob – Gudara

Distanzen: 33 km
Übernachtung: Zelt

Heute gönnen wir uns einen entspannten Vormittag. Nach einem ausgedehnten Frühstück, erkunden wir mit unserem lokalen Führer die Überreste der antiken Wehranlage, den Schrein und die Höhlen von Savnob und fahren anschließend weiter nach Gudara.

2015-09-27 Reisebeschreibung

Tag 8 / 5. Etappe:
Gudara – Shurali

Distanzen: 47 km
Übernachtung: Zelt

Mit Gudara lassen wir heute das letzte Dorf im Bartang-Tal hinter uns und betreten den Berg-Badachschan Nationalpark. Auf den nächsten 150 km werden wir nur einzelnen Hirten begegnen. Der von nun an zunehmend schlechter werdende Weg, mit losem Geröll, Sanddünen und kleineren Flussdurchquerungen, führt uns durch das breite Tal des Tanimas Flusses bis nach Kök Jar, einer Wald- und Wiesenoase in der sonst kargen Steinlandschaft. Bei Kök Jar biegen wir ab nach Osten zum gleichnamigen Pass hinauf auf 3760m. Nach einer kurzen Abfahrt über die Schotterpiste gelangen wir bei Shurali zu unserem Campspot.

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Tag 9 / 6. Etappe:
Shurali – Karakul

Distanzen: 95 km
Übernachtung: Homestay

Nach wenigen Kilometern öffnet sich vor uns heute das Pamir-Hochplateau. Der atemberaubende Anblick der über 6.000 m hohen Muzkol Kette wird uns heute den ganzen Tag begleiten. Wir fahren auf meist ebenen Pisten durch die schier unendlichen Weiten. Unsere Mittagspause verbringen wir am Kokuibel Fluss, der sich mit seinen umliegenden Wiesenflächen wie ein grünes Band durch die Landschaft zieht. Nach 5 Tagen und knapp 300 km Schotterpisten erreichen wir am Nachmittag nun wieder den Pamir-Highway. Unüblich für Mountainbiker, aber nach 5 Tagen Schotter- und Geröllpiste werden wir uns freuen, über den auf diesem Abschnitt, gut asphaltierten Pamir-Highway. Nach weiteren 20 Kilometern erreichen wir dann Karakul, ein kleines von Kirgisen bewohntes Dorf am 3923 m hoch gelegenen Karakul-See. Heute schlafen wir in einem typisch kirgisischen Homestay mit einer kleinen Banja (ein lokal typischer, saunaähnlicher Baderaum).

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Tag 10 / 7. Etappe:
Karakul – Bordobö

Distanzen: 85 km
Übernachtung:
 Zelt

Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Homestay fahren wir weiter auf dem Pamir-Highway Richtung Osch. Die Straße führt immer entlang an der chinesischen Grenze und führt uns über den Uy Buloq Pass hinauf zum tadschikischen Grenzposten. Nach unserer Ausreise aus Tadschikistan geht es hinauf zum Kyzyl Art Pass, dem höchsten Punkt unserer Reise auf 4.250 m. Das schwerste ist geschafft, Zeit für ein Passfoto. Unsere Beine können sich nun entspannen auf der Abfahrt zum 20 km entfernten kirgisischen Grenzposten. Nach der Einreise nach Kirgistan treten wir nun noch weitere 10 km leicht bergab, hinein in die kirgisische Grassteppe zu unserem heutigen Camp.

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Tag 11 / 8. Etappe:
Bordobö – Pik Lenin

Übernachtung: Jurte

Unsere letzte Etappe führt uns an den Fuß des 7.134m hohen Pik Lenin. Wir fahren durch das weitgezogene Alai Hochtal, begrenzt durch den Pamir im Süden und das Alai Gebirge im Norden. Mit seinen zahllosen 5.000er und 6.000er Gipfeln, bietet es eine atemberaubende Kulisse für unsere heutige Etappe. Am frühen Nachmittag eröffnet sich für uns dann der Blick auf den Pik Lenin, den wir auf unserer Fahrt zum Jurten-Camp nicht mehr aus den Augen verlieren. Im Jurten-Camp am Fuße des Pik Lenin sind wir bestens versorgt, große beheizte Jurten und sogar eine Banja sorgen für einen kleinen Campingkomfort.

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Tag 12:
Pausentag: Jurten-Camp am Pik Lenin

Übernachtung: Jurte

„Entspannen und genießen“ heißt das Motto unseres 12. Tages. Wir haben die Möglichkeit die Umgebung zu Fuß oder auch mit dem Pferd zu erkunden oder einfach nur im Camp den Tag zu genießen. Heute verpacken wir auch unsere Räder in die Kartons und Koffer, die wir während der Tour auf den Fahrzeugen transportiert haben. Bei einem guten kirgisischen Abendessen in der beheizten Jurte genießen wir den letzten Abend in der Natur.

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Tag 13:
Transfer nach Osch

Übernachtung: Hotel

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Pik Lenin. Wir fahren mit den Fahrzeugen zurück Richtung Pamir-Highway und dann weiter nach Osch durch das Alai Gebirge. Mit seinen roten Sandsteinfelsen, Wiesen und Waldflächen bietet es noch einmal eine herrliche Kulisse auf unserer Fahrt. In Osch beziehen wir unser Hotel und nutzen den Nachmittag für eine kurze Stadtbesichtigung und einen Basarbesuch, um letzte Andenken einzukaufen. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise noch einmal an uns vorbeiziehen, bevor wir in den frühen Morgenstunden, zurückfliegen.

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Tag 14:
Rückflug

In den frühen Morgenstunden werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen über Istanbul zurück nach Hause.


 

Individuelle Verlängerung möglich.

Im Reisepreis enthalten:

  • 14 Übernachtungen mit Frühstück (2 x Hotel, 5 x Homestay/Private Gästehäuser, 5 x Zelt, 2 x Jurten)
  • Vollverpflegung während der Radtour
  • Gepäcktransport
  • Begleitfahrzeug
  • Flughafentransfers
  • Zweimannzelte zur Einzelnutzung für jeden Teilnehmer
  • komfortable Campingausrüstung (Duschzelt, Campingtoilette, komfortable Isomatten, Gemeinschaftszelt)
  • deutschsprachiger Guide
  • lokales Begleitpersonal während der Tour (Guides, Koch, Fahrer)
  • Teilnehmer T-Shirt
  • Stadtführung in Duschanbe
  • Besichtigungen in Siponj und Savnob
  • Nationalparkgebühr
  • Reiseliteratur
  • Einreisegebühr Kirgistan
  • technischer Support bei Pannen sowie ein Ersatzfahrrad pro Gruppe
  • gut ausgerüsteter Notfallkoffer

Nicht im Preis enthalten:

  • An- und Abreise
  • Visagebühren für Tadschikistan (ca. 40 € zzgl. Versand)
  • Fahrrad, eigenes Fahrrad muss mitgebracht werden
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Mittag- und Abendessen am ersten Reisetag in Duschanbe und vorletzten Reisetag in Osch

Die Durchquerung des Pamir, das zweithöchste Gebirge der Welt ist ein Highlight, erfordert aber auch eine sehr gute Kondition.

Ausdauer: mittel bis schwer

Die Tour ist durch die klimatischen Bedingungen und insbesondere die Höhe konditionell sehr anspruchsvoll. Voraussetzung ist eine gute Kondition für Etappen mit bis zu 100 km. Wir sind an mehreren Tagen auf über 4.000 Metern unterwegs. Durch die Höhe und das extreme Klima sind die Tagesetappen fordernd und werden von unseren Teilnehmern oft als anstrengender empfunden als vergleichbare Etappen in den Alpen. Der Tour-Verlauf gewährt eine schrittweise Höhenanpassung.

Diese Tour ist keine Sportveranstaltung. Es ist genug Zeit zum Fotografieren oder Schieben, sollte es mal zu steil werden.

Fahrtechnik: leicht

Die Tour ist fahrtechnisch einfach zu bewältigen. Wir fahren zu 30 % auf dem zumeist asphaltierten Pamir-Highway. Zu 70 % sind wir auf Fahrwegen mit Schotter sowie teilweise Geröll und Sand unterwegs. Im Bartang-Tal müssen einige Flüsse durchquert werden.

In den meisten Gruppen herrscht ein unterschiedliches sportliches Niveau unter den Teilnehmer/innen. Das ist kein Problem, wir passen uns dem an. Die Touren sind so konzeptioniert, dass jede Etappe auch bei langsamer Fahrweise pünktlich zum Abendessen geschafft wird. Ambitionierte Fahrer können an vielen Teilstücken voraus fahren.

Klima

Der Pamir zählt zu den höchsten und entlegensten Gebirgsregionen der Welt mit Erhebungen bis 7.500 Meter. Wir müssen uns daher auf extreme klimatische Bedingungen einstellen. In Dushanbe und Osh sowie in den niedriger gelegenen Teilen des Pamirs ist tagsüber mit Temperaturen bis zu 35° C zu rechnen. Auf dem Pamir-Hochplateau und im Pik Lenin Jurten-Camp kann es auch im Sommer nachts empfindlich kalt sein und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken.

Einzelzimmerzuschlag

Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich auf die Übernachtung in den Hotels und Gästehäuser in Kalai-Kumb und Karakul. In den Gästehäusern in Savnob und Karakul können wir keine Einzelzimmer garantieren. In den Jurten am Pik Lenin sind wir in Gruppen von maximal 5 Personen pro Jurte untergebracht. Die Jurten stehen nicht zur Einzelnutzung zur Verfügung. Alternativ können dort unsere Zelte genutzt werden. Während der Zeltnächte ist die Einzelnutzung eines Zweimannzeltes inklusive.

Wichtige Hinweise

Der Pamir ist infrastrukturell schlecht erschlossen und die Straßen sind häufig in einem desolaten Zustand. Witterungsbedingt kann es daher vorkommen, dass wir die Straßen nicht passieren können. Es kann daher zu Veränderungen im Programmablauf kommen. Das Programm wie oben aufgeführt, stellt die optimale Variante dar. Unsere Reisetermine orientieren sich an den meist zu dieser Zeit günstigen Wetterverhältnissen vor Ort.

Einreise / Visum

Für die Einreise nach Tadschikistan ist ein Visum und ein gültiger Reisepass nötig. Der Pass muss bei Ankunft im Reiseland mindestens noch 6 Monate über das geplante Rückreisedatum gültig sein. Die Beantragung eines 14 Tage Visums kostet derzeit ca. 40 € zzgl. Versandkosten (Stand 12/2015).
Für die Einreise nach Kirgistan benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien kein Visum. Bürger anderer Staaten bitten wir sich bei der jeweiligen Vertretung zu informieren.
Alle für die Einreise relevanten Dokumente (z.B. Visaantrag) schicken wir Ihnen ca. 8 Wochen vor Reisebeginn per Email zu. Bitte beantragen Sie Ihr Visum erst dann.
Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass bzw. Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Für die Einreise nach Tadschikistan und Kirgistan bestehen keine gesetzlichen Impfvorschriften. Bitte achten Sie auf ausreichend Impfschutz für die in Deutschland vorgeschriebenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio. Weiterhin ist eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls Hepatitis B und Tollwut zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weitere Informationen zu dem Thema empfehlen wir folgende Seiten im Internet:

Die Informationen auf diesen Websiten ersetzen jedoch nicht den Besuch eines Tropen- oder Hausarztes. Um einen Impfplan zu erstellen, kontaktieren Sie Ihren Arzt bitte rechtzeitig einige Monate im Voraus.

Eine Bitte: Nehmen Sie eine eigene Reiseapotheke mit, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist und auch Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten, sowie Verbandsmaterial und Pflaster enthält. Wir werden eine allgemeine Apotheke sowie einen gut ausgestatteten Notfallkoffer mitführen, diese sind jedoch nur für Notfälle gedacht.

Literatur

Tadschikistan: Zwischen Duschanbe, Pamir und Fan-Gebirge (Trescher-Reihe Reisen), 2. Auflage Januar 2016 von Sonja Bill und Dagmar Schreiber

MartinDie Radreise mit Epic Trails durch den Pamir war gigantisch: Die Hochgebirgslandschaft ist atemberaubend. Die Gastfreundschaft der Menschen ist nahezu unvergleichlich groß. Die Mischung aus dem Charme der alten Sowjetära und dem traditionell sehr naturnahen Leben der Menschen im Pamir ist etwas ganz besonderes. Nach meiner mittlerweile zweiten Radreise durch Berg-Badachschan kann ich für mich schlussfolgern, dass der Ausspruch „Wer nicht in Bartang war, hat den Pamir nicht gesehen“ stimmt! Die Abgeschiedenheit im Bartangtal, der enge Kontakt zu den wenigen Einheimischen und die einzigartige Landschaft haben ihren ganz besonderen Reiz. Es entsteht, auch auf Grund des wenigen Tourismus, ein sehr intensiver Kontakt zu Mensch und Natur auf dieser Reise.

Die Radtour war top organisiert. Während unserer Anfahrt von Dushanbe nach Khorog in den Pamir waren wir in guten Hotels und Gästehäusern untergebracht. Auf der Fahrt durch das Bartang-Tal quer durch den Pamir bis an den Pik Lenin wechseln sich Zeltnächte und Übernachtungen in den traditionellen Gästehäusern ab. Die Gästehäuser waren, wie erwartet, sehr einfach ausgestattet. Der Empfang und die Bemühungen der Gastfamilien waren aber einfach überwältigend. In Osch hatten wir dann wieder eine Hotel mit gutem Standard, was der Erholung vor der Rückflug gut tat.

Das Radreisen in der Gruppe unter professioneller Führung war neu für mich und hat mir sehr gut gefallen. Der Ausklang der Tour vor der atemberaubenden Kulisse des über 7.000 m hohen Pik Lenin prägt sich ins Gedächtnis ein und eins ist sicher: der Pamir hat mich nicht zum letzten Mal gesehen! Die Tour mit Epic Trails kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Nur: am ausgelassenen Abend vor dem Heimflug in der kirgisischen Stadt Osh muss wohl das letzte Glas Wodka schlecht gewesen sein 😉

 

 

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