Abenteuer Seidenstraße

Mit dem Mountainbike durch Usbekistan

“Abenteuer Seidenstraße” heißt unsere neueste Reise. Während unserer Fernsehdokumentation mit dem MDR Biwak Team 2019 entlang des Aydar Kul See und durch die Nuratauberge (zu sehen auf Youtube) ist die Idee entstanden eine echte MTB Reise durch Usbekistan zu kreieren. Die Eindrücke, die wir auf der Expedition gewonnen hatten, haben uns umgehauen. Um die Reise “rund zu machen”, haben wir zusätzlich zum Nurataugebirge drei Etappen durch das Hissargebirge eingebaut. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Mountainbike-Reise mit Entdeckercharakter. Es erwartet Euch eine Strecke vom größten Gewässer Usbekistans, über Gebirgszüge, durch antike Oasenorte bis zu den höchsten Gipfeln Usbekistans. Das alles natürlich im typischen Epic Trails Stil: authentisch, nah dran an Land und Leute, mit viel Spaß und Abenteuer.

  • anspruchsvolle Mountainbikereise auf Schotterpisten: Kondition mittel bis schwer, Fahrtechnik leicht
  • atemberaubende Gebirgslandschaft im Hissargebirge mit Blick auf die höchsten Gipfel Usbekistans
  • Jurtenübernachtung am Aydar Kul See, dem größten Gewässer Usbekistans
  • Besichtigung der Seidenstraßenstädte Taschkent und Samarkand (optional Buchara)
  • Exkursion rings um den antiken Oasenort Sarmishsay
  • Begleitfahrzeug und Gepäcktransport während der Fahrradtour

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Tag 1: Anreise nach Tashkent

Hotel
Man erreicht Taschkent je nach Flugverbindung in den späten Abendstunden (Usbekistan Airways) oder frühen Morgenstunden des Folgetages (Turkish Airlines, Aeroflot). Wir werden Euch am Flughafen empfangen und ins Hotel begleiten. Dann heißt es erst einmal Ausschlafen in unserem Tour-Hotel im Zentrum der Stadt.

Flug nach Taschkent

Tag 2: Taschkent

Hotel    F

Heute wartet Taschkent mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten und lebendigen Basar darauf von uns entdeckt zu werden. Nach dem Frühstück treffen wir uns zunächst zum Bike-Setup bzw. Einstellen und Probefahren der Leihfahrräder. Wir unterstützen Euch mit fachmännischer Hilfe und dem richtigen Werkzeug.  Überflüssiges Gepäck und Fahrradtaschen bewahren wir in unserem Büro in Taschkent auf. Am Ende der Reise holen wir die Sachen dort wieder ab.

Am Nachmittag nimmt uns ein lokaler Stadtführer mit auf die Entdeckungstour: wir sehen unter anderem die Kukeldash und die Barak Chan Medresse, das Kaffal Schaschi Mausoleum und lassen uns über den orientalischen Tschor-Su Markt (Handwerker Basar) treiben. Den ersten Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Chorsu Basar

Tag 3: Taschkent – Aydarkul See

 Jurtencamp     F, M, A     350 km
Mit dem Tourbus geht es ca. 350 km an den Aydarkul See, das größte Gewässer Usbekistans. Uns erwartet ein komfortables Jurtencamp direkt am Ufer. Der leicht salzige See lädt am Nachmittag zum Baden ein. Du Uferlandschaft ist Heimat von Schildkröten, Echsen, Vögeln, Kaninchen und kann zum Beispiel auf dem Rücken eines Kamels erkundet werden.
Jurt Camp Aydar Kul

Tag 4 / 1. Etappe: Aydar Kul – Hayat

 Gästehaus     F, M, A
 37 km    800 Hm auf / 100 Hm ab
Unsere Tour beginnen wir mit einer leichten Anfangsetappe. Wir starten am See auf einer Höhe von ca. 250 Metern. Die Fahrt führt zuächt ca. 30 Kilometer auf einem unbefestigten Weg durch wüstenähnliche Steppenlandschaft. Nach der Querung der Haupstraße zwischen Nuratau Bergen und See beginnt ein ca. 10 km langer Anstieg über eine Schotterpiste hinein ins Nurata Gebirge. Abseits aller touristischen Routen sind wir im Dorf Hayat in einem schönen Gästehaus direkt am Rande des Nurata Nationalparks untergebracht. Am Nachmittag haben wir Zeit die Umgebung des Dorfes zu erkunden, die nahe gelegenen Petroglyphen zu entdecken, die Mufflons im nahe gelegenen Naturparkgehege zu beobachten oder einfach nur im üppig grünen Garten des Gästehauses zu entspannen.
Mountainbiken Aydar Kul

Tag 5 / 2. Etappe: Aydar Kul – Fazilman See

 Zelt     F, M, A
 52 km     1.400 Hm auf / 700 Hm ab
Gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück im Gästehaus, machen wir uns auf den Weg zur Überschreitung des Nurataugebirges über den 1.690 m hohen Sob Pass. Zuerst genießen wir die Abfahrt zurück ins Tal über eine breite Schotterpiste.  Nach ca. 15 km entlang der Hauptstraße gelangen wir ins benachbarte Sob Tal. Der Aufstieg durch die Schlucht unterhalb des mächtigen Gaukum-Gipfels führt durch das Dorf Sob entlang schattenspendender Walnussbäume und Weiden mit wilden Gräsern und Blumen. Wir erleben auch heute das Dorfleben hautnah. Die Auffahrt wird hinter dem Dorf durch Geröll erschwert und steigt auf den letzten 7 Kilometern steil an. Das Rad zu schieben ist kein Problem, denn wir haben Zeit und können die spektakulären Ausblicke in Richtung Aydar Kul See genießen. Unser Ziel der Fazilman See und seine fruchtbaren Wiesen liegen weitere 10 Kilometer Fahrt vom Pass entlang des Gebirgskamms entfernt. Hier schlagen wir unser Lager auf und übernachten im Zelt.
Sob Schlucht

Tag 6 / 3. Etappe: Fazilman See – Chuya

 Gästehaus     F, M, A
 70 km     550 Hm auf / 1.200 Hm ab
Der heutige Tag hält fast doppelt so viele Abfahrtsmeter wie Auffahrtsmeter bereit, es geht durch zahlreiche Dörfer, das Urganchy Flusstal und in einem letzten Anstieg auf der neu asphaltierten Straße hinauf in das Dorf Chuya. Die Abfahrt am Vormittag in das Dorf Aktash führt durch üppige Weiden auf dem Hochplateau des Fazilman Sees. An unserem Ziel Chuya schlagen wir das Lager in der Nähe des Dorfes auf.
Kiosk Hayatt

Tag 7 / 4. Etappe: Chuya – Maidan

 Zelt     F, M, A
 39 km     1.050 Hm auf / 1.150 Hm ab
Kurz, aber spektakulär ist die heutige Mountainbike-Etappe. Am Morgen bezwingen wir knapp 500 Höhenmeter über die gut asphaltierten Serpentinen der kaum befahrenen Passstraße nach Langar. Kurz vor dem Pass biegen wir ein, auf Schotterpisten und Singletrails durch eine sagenhaft schöne Landschaft aus Felsen und Sandsteinformationen. Von den Elementen über Jahrtausende geformt, entdeckt man in den Steinen Höhlen, Figuren und Skulpturen. Am Ende der Etappe fahren wir durch den Larksai Canyon. Eine Schlucht aus schroffem Fels und Heimat zahlreicher Bartgeier. Unser Camp schlagen wir in der Nähe des Dorfes Maidan auf.
Lagerfeuer Usbekistan Mountainbike

Tag 8 / 5. Etappe: Maidan – Sarmishsay

 Pension     F, M, A
58 km     1.000 Hm auf / 1.000 Hm ab
Unsere Köchin Irina zaubert uns auch heute wieder ein leckeres Frühstück, um gut gestärkt in die letzte Etappe durch die Nurata- und Aktauberge zu starten. Landschaftlich, radfahrtechnisch und auch kulturell ist die heutige Etappe wieder ein Traum! Sie wartet mit Aussichten auf die Aktauberge, eine 10 Kilometer lange Abfahrten durch den Flusslauf des Sarmish und am Ziel, nahe unserer Unterkunft, das riesige Open-Air Museum Sarmishsay mit über 10.000 Petroglyphen, die bis zu 9.000 Jahre zurückdatiert werden. Unsere Unterkunft bietet gemütliche Hütten mit Zweibettzimmern und liegt mitten in der antiken, grünen Oase Sarmishsay.
Mountainbike Nuratau Mountains

Tag 9: Sarmishsay – Shahrisabz

 Hotel     F, M, A     300 km

Wir legen heute einen Ruhe- und Transfertag ein. Zirka 280 Kilometer und fünf Stunden Autofahrt über die Hauptstraße nach Samarkand liegen vor uns. Auf der Seidenstraße, wo einst die Karawanen aus Fernost nach Europa und zurückzogen, rollt heute der Handel über Straße und Schiene im Stile der Seidenstraße 2.0. Am Nachmittag erreichen wir Shahrisabz, die „grüne Stadt“ und Geburtsort Timurs, dem späteren Herrscher Transoxaniens. Wir haben Zeit für einen Stadtspaziergang vorbei am weißen Palast, der alten Stadtmauer, am Mausoleums und dem Dorut-Tilavat-Komplex.

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Petroglyphs Sarmishsay

Tag 10 / 6. Etappe: Shahrisabz – Gilon

 Gästehaus     F, M, A
 45 km    1.200 Hm auf / 400 Hm ab
Heute beginnen wir den zweiten Teil unserer Fahrradreise. Wenn auch kürzer, so stehen hier die anspruchsvolleren Etappen auf dem Programm. Im Hissargebirge werden wir die höchsten Gipfeln Usbekistans erblicken. Wir fahren ca. 25 km mit dem Fahrzeug zum Wasserreservoir Hisorak. Hier beginnt der Aufstieg zunächst entlang des Reserviors und später durch die enge Schlucht des Aksu Flusses. Beim Aufstieg nach Gilon, unserem heutigen Ziel offenbart sich die umliegende Bergwelt der Hissarberge. Wir gelangen nach Gilon, dem höchsten bewohnten Ort Usbekistans einem sehr gepflegten und architektonisch interessanten Bergdorf. In der grünen Idylle unseres Gästehauses entspannen wir am Nachmittag oder unternehmen von dort einen Spaziergang durchs Dorf. Am Abend erwartet uns ein reichliches Abendessen im Gästehaus.
Kinder auf dem Esel Gilon Usbekistan

Tag 11 / 7. Etappe:  Gilon – Kitob Geological National Park

 Gästehaus     F, M, A
 50 km    1.500 Hm auf / 2.000 Hm ab
Die Königsetappe und zugleich eine echte „Premiere“: bis vor wenigen Jahren war die Grenzregion zu Tadschikistan quasi unerreichbar. Unter dem neuen Präsidenten ist nun mit einer Grenzgenehmigung der Aufenthalt, wenn auch streng kontrolliert, erlaubt. Es verirren sich kaum Touristen hierhin. Einzig der Zugang zum Hazrat Sulton (4.643), dem höchsten Berg Usbekistan, lässt einige Bergsteiger hier entlang kommen. Am Vormittag stehen der Pass nach Kul sowie der Pass nach Shut auf dem Programm. Unser Ziel erreichen wir nach einer weiteren Passquerung und der ca. 10 km sanften Abfahrt über Schotterpisten. Wir sind im Gästehaus direkt im Geopark untergebracht. Auch das eine kleine „Premiere“, denn erst seit Kurzem ist der Park überhaupt für Besucher, außer den Geologen selbst, zugänglich.
Shiguli Schlucht

Tag 12 / 8. Etappe: Kitob Geological National Park – Samarkand

 Gästehaus     F, M, A
 60 km   1.000 Hm auf / 1.200 Hm ab      40 km
Unsere letzte Radetappe führt uns bis vor die Tore Samarkands. Nach einer längeren Abfahrt vom Geopark Kitob durch das Jindidaryo Flusstal gelangen wir in das Tal des Quasquardaryo. Nach wenigen Kilometern im Tal biegen wir ab und queren den letzten Höhenzug des Hissargebirges. Nach zirka 600 Höhenmetern erreichen wir den Pass und steigen ein in die letzte Abfahrt unserer Reise. Sie führt uns durch den landschaftlich wie radfahrtechnisch reizvollen Shiguli Canyon. Ein gelungener Abschluss, bevor wir die Bikes an der Hauptstraße in die Fahrzeuge packen und uns auf den letzten 40 Kilometern nach Samarkand shutteln lassen. Ein schönes Hotel in der Innenstadt erwartet uns in Samarkand.

Guesthouse Kitob geological reserve

Tag 13: Samarkand

 Hotel     F, A
Die 2.700 Jahre alte Stadt zählte im Mittelalter zu einer der schönsten und wichtigsten Städte der Welt und hat sich so den Beinamen “des Planeten herrlichstes Antlitz” eingetragen. Auf unserer Stadtbesichtigung schauen wir uns die bedeutendsten Gebäude und Orte der Stadt an und lernen mehr über ihre Geschichte als Handelszentrum an der Seidenstraße. Der zentrale Registan-Platz mit seinen drei rechtwinklig angeordneten und reich verzierten Medressen, Ulugbek, Tilla-Kori und Scher-Dor ist mit Sicherheit einer der kulturellen Höhepunkte unserer Reise.
Registan Samarkand night

Tag 14: Samarkand – Tashkent

360 km Hotel    F, M, A
Am Vormittag haben wir Zeit, um die Stadt individuell zu besichtigen und Einkäufe auf dem Basar zu erledigen. Auf dem Weg nach Taschkent besuchen wir das Museum einer historischen Papyrus Fabrik. Hier wird heute wider das einst hoch gefragte Papier aus den Blättern des Maulbeerbaums hergestellt. Zurück am Ausgangsort unserer Reise  beziehen wir unser Tourhotel. Für alle, die mit ihrem eigenen Rad angereist sind, bleibt Zeit die Räder zu verpacken. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir diese einmalige Reise ausklingen.
Uzbekistan architecture

Tag 15: Abreise

F
In den frühen Morgenstunden treten wir die Heimreise an.Flight Tashkent

Im Reisepreis enthalten:

  • 14 Übernachtungen (6 x Hotel, 4 x privates Gästehaus, 3 x Zelt, 1 x Jurte), in der Anreisenacht steht unabhängig von der Ankunftszeit ein Hotelzimmer zur Verfügung
  • Verpflegung wie in der Reisebeschreibung angegeben (Vollverpflegung während der Radtour)
  • Getränke (Wasser, Tee, Kaffee) und Snacks währen der Tour (Trockenfrüchte, Nüsse, Schokoriegel, Obst)
  • lokaler englischsprachiger Epic Trails MTB Guide, ab 9 Teilnehmer zusätzlicher deutschsprachiger Guide
  • lokales Begleitpersonal
  • Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
  • Flughafentransfers
  • Stadtführungen in Taschkent, Shahrisabz und Samarkand
  • Besichtigung im Nurata Naturreservat, Sarmishsay Petroglyphen
  • Beantragung Grenzerlaubnis Usbekistan (nötig auf Etappe 7)
  • Teilnehmer T-Shirt
  • technischer Support bei Pannen
  • gut ausgerüsteter Notfallkoffer

Nicht im Preis enthalten:

  • An- und Abreise
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Nicht genannte Mahlzeiten
  • Mietpreis für Fahrrad

Ausdauer: mittel
Fahrtechnik leicht

Tagesetappen bis 70 km und 1.500 hm sind zu bewältigen. Wir fahren meist auf Schotterpisten und wenige Kilometer auf asphaltierten Strecken. Einige Singletrails sind optional möglich. Auch ohne umfassende Mountainbike-Erfahrung ist diese Reise möglich. Es sollte eine gute Kondition vorhanden sein. Bei Bedarf kann in das Tourfahrzeug umgestiegen werden. Etappen können in Absprache mit dem Guide auch verlängert werden.

Einreise / Visum

Für die Einreise nach Usbekistan benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien kein Visum solange der Aufenthalt nicht länger als 30 Tage beträgt. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Auswärtigen Amt zu den aktuellen Einreisehinweisen.

Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

Flug
Der Abflug ist einen Tag vor Reisebeginn (bei Usbekistan Reisen in der Regel montags, Reisebeginn vor Ort ist dienstags). Die Fluggesellschaft Usbekistan Airways bietet montags Direktflüge ab Frankfurt nach Taschkent an. Diese Flüge landen bereits gegen 21:00 Uhr am Montag in Taschkent. Turkish Airlines und Aeroflot starten am Montag in Mitteleuropa und landen nach Umsteigen in Istanbul oder Moskau in Taschkent am frühen Dienstagmorgen. Für Sie entstehen unabhängig vom gewählten Flug keine weiteren Kosten. Sowohl Übernachtung, als auch Flughafentransfer ist inkludiert.

Der Flug ist bei dieser Reise nicht inbegriffen. Flüge gibt es ab 500 €. Bei Interesse vermitteln wir Ihnen gern ein geeignetes Flugangebot oder helfen bei der Anreise weiter.

Klima

Usbekistan ist geprägt von trockenem kontinentalem Halbwüstenklima mit kurzen Wintern und starken Frösten in den Gebirgen sowie langen und heißen Sommern. Der Jahresniederschlag beträgt – je nach Region – nur 50–200 mm, steigt jedoch in den Gebirgen teilweise auf 1.000 mm jährlich an.

Typisch für Mai  und Ende September / Anfang Oktober ist kaum Niederschlag, viel Sonne und Temperaturen tagsüber von ca. 30° in Taschkent und Samarkand und 20° in den Nurata- und Hissarbergen. In den Bergen können die Temperaturen nachts unter 10 Grad fallen.

Einzelzimmerzuschlag

Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich auf die Übernachtung in den Hotels. In den privaten Gästehäusern in Hayatt, Gilon und Kitob sowie in den Jurten am Aydar Kul sind Einzelbelegungen nicht möglich. Am Aydar Kul schlafen wir in Gruppen von 4 bis 5 Personen pro Jurte.

Wichtige Hinweise

Usbekistan ist infrastrukturell schlecht erschlossen und die Straßen sind häufig in einem schlechten Zustand. Witterungsbedingt kann es vorkommen, dass wir eine Straße nicht passieren können. Es kann daher zu Veränderungen im Programmablauf kommen! Darüber hinaus ist die Gewährung der Erlaubnis für Grenzgebiete Usbekistans nicht garantiert. Die 7. Fahrradetappe von Gilon nach Kitob muss im Fall dass die Erlaubnis nicht gewährt wird umverlegt werden. Das Programm wie oben aufgeführt, stellt die optimale Variante dar. Unsere Reisetermine orientieren sich an den meist zu dieser Zeit günstigen Wetterverhältnissen vor Ort.

Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Für die Einreise nach Usbekistan ist ein gültiges negatives Corona Testergebnis oder eine vollständige Impfung vorgeschrieben. Weitere Impfvorschriften bestehen nicht. Bitte achten Sie auf ausreichend Impfschutz für die in Deutschland vorgeschriebenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio. Weiterhin ist eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Ausführliche Informationen zum Thema erhalten Sie unter www.crm.de.

Eine Bitte: Nehmen Sie eine eigene Reiseapotheke mit, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist und auch Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten, sowie Verbandsmaterial und Pflaster enthält. Wir werden eine allgemeine Apotheke sowie einen gut ausgestatteten Notfallkoffer mitführen, diese sind jedoch nur für Notfälle gedacht.

Literatur
Reiseführer: Usbekistan – Entlang der Seidenstraße nach Samarkand, Buchara und Chiwa (Trescher-Reihe Reisen) 2015, Judith Peltz (Autor), Daniel Lepetit (Autor)

Roman: Samarkand (Suhrkamp/Insel Verlag) 2015, Amin Maalouf (Autor)

Usbekistan ist ein Wüstenstaat und bereits im Frühjahr kann es sehr tagsüber heiß werden. Nachts und insbesondere in den Bergen kann das Thermometer bei schlechtem Wetter auch mal unter 10 Grad fallen. Bitte denken Sie daran, nur ein großes Gepäckstück (Koffer/Reisetasche) und ein Handgepäck (Radrucksack) pro Person mitzubringen.

Allgemein

  • Reisepass (mindestens noch 6 Monate gültig vor Abreise)
  • Flugticket
  • Gültige Auslandskrankenversicherung
  • Kopien von allen wichtigen Dokumenten (Flugticket, Versicherungspolice, etc., getrennt aufbewahren!)
  • Bargeld (200 € reichen in der Regel für die nicht inklusiven Mahlzeiten, alkoholischen Getränke und Souvenirs aus)
  • Kreditkarte (ausschließlich Visakarten funktionieren)
  • Mobiltelefon
  • Fotoapparat
  • T-Shirts
  • Lange Hose (für abends)
  • Kurze Hose
  • Unterhose
  • warmer Pulli / Fleece / leichte Dauenjacke
  • Hardshell Funktionsaußenjacke
  • Sandalen/Sommerschuhe
  • Trekkingschuhe
  • Badesachen
  • Handtuch für Übernachtungen in Gästehäusern
  • Waschzeug und Hygieneartikel
  • Reichlich Sonnencreme
  • Sonnenhut / Cappy zum Sonnenschutz
  • Sonnenbrille
  • warme Mütze für abends
  • Lippenbalsam, Augentropfen, Cremes gegen das sehr trockene Klima (insbesondere bei empfindlichen Schleimhäuten)
  • Reiseapotheke angepasst auf individuellen Bedürfnissen mit Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten, sowie Verbandsmaterial und Pflaster
  • Taschenlampe
  • Schlafsack (Komfortbereich mindestens bis 5 Grad Celsius).
  • Eigene Reiseliteratur

Für die Biketour

  • Kurze Radhosen (gepolstert)
  • mehrere kurzarm- Radtrikots und ein langarm Radtrikot
  • Windjacke / Windstopper-Weste
  • Regenjacke (ggf. Regenhose, Regenüberschuhe)
  • Radsocken
  • Funktionsunterwäsche
  • Radhandschuhe
  • Kopftuch/Stirnband gegen Schweiß und als Sonnenschutz
  • Fahrradhelm
  • Fahrradbrille
  • Komfortable Bikeschuhe
  • Erste Hilfe (mind. 1 Verbandspäckchen mit Kompresse u. Pflaster). Wir führen während der Tour einen umfangreichen Notfallkoffer mit.
  • Energieriegel können in Usbekistan nicht gekauft werden. Wir sorgen für Trockenfrüchte und Nüsse während der Tour.
  • Gesäßcreme (gegen Sitzbeschwerden)

 

Fahrrad

Wir empfehlen ein Hardtail oder vollgefedertes Mountainbike für diese Tour.

  • Reifen/Schläuche: keine extremen Leichtbaureifen, 2 Ersatzschläuche, Flickzeug, Ersatzmantel
  • Speichen: Ersatzspeichen mitnehmen und mit Klebeband am Rahmen fixieren. Achtung: Am Hinterrad oft zwei verschiedene Speichenlängen, mindestens zwei Speichen für das Hinterrad und eine Speiche für das Vorderrad.
  • Flaschenhalter: Mindestens für eine große Radtrinkflasche (0,75 L). Eventuellen Trinkrucksack auf Dichtheit prüfen. Am Begleitfahrzeug kann immer wieder aufgefüllt werden.
  • Luftpumpe: funktionierende Minipumpe (Gaskartuschen können im Flugzeug nicht mitgenommen werden)
  • Tagesrucksack /Bike-Rucksack
  • Bremsen: Bitte auf ausreichend Bremsbelag prüfen
  • Technik: Nur technisch einwandfreie Bikes können mit ihrem Fahrer teilnehmen. Bitte lassen Sie daher rechtzeitig vor der Tour Lager, Kette, Schaltung und Federelemente auf Verschleiß prüfen.
  • Extras: Bike-Computer und Pulsmesser sind nicht zwingend vorgeschrieben, sollten aber bei Gebrauch auf neue Batterien geprüft werden.
  • Werkzeug: Der Tour-Guide bzw. im Begleitfahrzeug haben wir gängiges Werkzeug und Ersatzteile selbst mit dabei. Kleinere Pannen werden an Ort und Stelle behoben, bei größeren Defekten haben wir EIN einfaches Ersatzfahrrad zur Verfügung. Kettenöl bitte selbst mitnehmen.

 

Wir bieten auch Mietfahrrädern vor Ort an!

 

Fritz

“Moin Stefan, wie du ja weißt bin ich mit hohen Erwartungen nach Usbekistan gefahren. Obwohl ich sehr kritisch bin, bin ich von der Reise überwältigt! Nicht nur das Land ist wunderschön gewesen, vor allem dein gesamtes Team. Die haben uns die gesamte Reise lang alle wünsche erfüllt, besonders mit ihrer Herzlichkeit! Die Tour würde ich als mittelschwere Mountainbike einstufen….. Von der Vorbereitung bis zum Ende der Reise hattest du immer ein offenes Ohr für unsere Fragen. Bei den einzelnen Etappen hat es an nichts gefehlt. Ich hatte mit dir als Guide eine perfekte Bekleidung.
Ich möchte mich noch einmal für die “für mich perfekte Reise bei dir bedanken!”

Carmen und Harald
Usbekistan – Pilotreise (Eindrücke von Carmen und Harald)
Die Reise nach Usbekistan hat bereits vor nahezu einem Vierteljahrhundert durch die Träume und Anregungen eines Kinderbuches über Samarkand begonnen. Samarkand, allein schon der exotische Klang des Namens und das Wissen, dass hier die Weisen und Gelehrten der Welt sich schon vor vielen, vielen Jahren versammelt haben, lassen einen Sehnsuchtsort entstehen.
Und wie es oftmals im Leben ist, dauert es ein wenig, bis man seine Träume verwirklichen kann. Aber nun ist es passiert: Wir haben Samarkand gesehen! Und nicht nur diesen magischen Ort, sondern noch so viele andere Orte, die es alle wert waren.
Die Entscheidung, an dieser sagenhaften Reise teilzunehmen, haben wir uns nicht leicht gemacht. Viele Überlegungen, ob wir es schaffen können und was uns wohl erwarten wird, wurden angestellt. Zum Glück durften und konnten wir an der Pilotreise teilnehmen.
Es war eine rundum gelungene Reise, gespickt mit Erlebnissen und Eindrücken, die uns noch lange begleiten werden. Unendliche Weiten, Pässe, die nur noch durch weitere Pässe in der Ferne locken. Wunderschöne blaue Vögel, halbwilde Pferde, die im Sonnenaufgang am See trinken, Menschen, die in den entlegensten Dörfern leben und durch eine Freundlichkeit bestechen, die man schon fast nicht mehr für möglich hält. Wir haben uns zu keinem Augenblick in der Weite der Natur verloren gefühlt, denn Stefan hat den Weg immer sicher gefunden. Auch wenn mal ein Stacheldrahtzaun als Hindernis gezogen wurde. Und selbst einen traditionellen Ringkampf konnten wir auf unserer Transferfahrt besuchen. Gerade passend, nachdem Stefan uns davon im Reiseführer vorgelesen hatte. Perfektes Timing!
Wahnsinnig schöne Abfahrten mit traumhaften Landschaften haben uns verzaubert. Und den einen oder anderen Anstieg haben wir im Schweiße unseres Angesichtes hoch geschoben. Ja, ohne Fleiß, kein Preis!
Es gab kein Problem, das nicht behoben werden konnte. Gerissene Züge, platte Reifen, defekte Bremsen, für alles hatte Stefan eine Lösung. Und das auch noch mit einem Lächeln im Gesicht.
Und natürlich hält Essen und Trinken Leib und Seele zusammen. Hier blieben ebenfalls keine Wünsche offen. Die Gastfreundschaft in den Unterkünften war von Herzlichkeit geprägt. Selbst Sprachbarrieren konnten überwunden werden.
Für uns war auch die Verlängerung mit dem Besuch in Buchara ein tolles Erlebnis. Der deutschsprachige Guide hat sich den ganzen Tag Zeit für uns genommen und uns sämtliches über die Kultur, das Land und die Lebensgewohnheiten der Leute erzählt. Selbst ein besonderer Ort für Aufnahmen der Altstadt im Abendlicht hat er für uns organisiert. Es war schon beinahe zum Tränenlachen, wie wir uns überlegt haben, vor der Polizei zu flüchten, die uns über den großen Platz vor dem Königspalast nachgelaufen kam. Uns war schnell klar: Flucht ist hier vermutlich zwecklos. Als uns der Polizist erreicht hat, hat er uns sein Handy weitergereicht. Am anderen Ende war unser Guide, der sich erkundigt hatte, ob es denn mit den Aufnahmen auch sicher geklappt hat und ob uns der alte Mann oben auf dem Platz nicht abgezockt hat. Oje, da ist uns ein Stein vom Herzen gepoltert.
Es waren zwei sehr intensive Wochen, die wir nicht missen möchten.

Christoph

“Lieber Stefan, was Du im Voraus organisieren könntest war perfekt. Was Du während der Tour improvisieren musstest hätte nicht besser sein können.
Deine Begeisterung ist ansteckend und Dein Engagement vorbildlich.
Vielen Dank für die tolle Reise. Freue mich wieder mit Dir reisen zu dürfen.”

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